Critical Mass Hannover Juni 2016

Freitag, 24. Juni 2016, 18:30 Uhr, Klagesmarkt

Zu Beginn der großen Schulferien gibt es eine gute Alternative dazu, sich in einen Autostau zu stellen: Unsere Radtour! Als Gruppe radeln wir bequem auf Hannovers Straßen und können dabei miteinander plaudern – ganz anders als sonst auf den oft engen, holprigen, mit Hindernissen übersäten Radwegen. Sagt all euren Freunden Bescheid – je mehr dabei sind, desto mehr Spaß haben alle!

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3 Gedanken zu “Critical Mass Hannover Juni 2016

  1. @CM-Freund: Meiner persönlichen Überzeugung nach reicht es übrigens nicht, wenn CM nur in „Real Life“ (Realität) Präsenz zeigt und wahrgenommen wird (um das Präsemz-Zeigen geht es meiner Überzeugung nach auch bei CM, oder?), sondern eben auch im „Digital Life“ – also im Internet und in sozialen Netzwerken, die ja heutzutage viel wichtiger geworden sind als das „Real Life“.

  2. @CM-Freund: Da es bei Critical Mass weder einen Veranstalter, noch irgendeine Organisation dahinter gibt, gibt es auch niemanden, der irgendwelche Regeln / Richtlinien aufstellen kann, die für irgendjemanden verpflichtend / richtwirkend sind. Jeder macht bei Critical Mass wegen seinen eigenen Überzeugungen mit. Die können, aber müssen noch nicht mal in teilweiser Übereinstimmung sein mit den Überzeugungen, die man zu CM so öffentlich finden kann (wie zB keine Fotos, gemütlich Fahrrad fahren). DU kannst also leider nicht den anderen Teilnehmern vorschreiben, wofür CM steht, wie zB „gemeinsam gemütlich Rad fahren“. (Natürlich hast du immer noch das Recht am eigenen Bild, das du notfalls vor Gericht, oder ggü Facebook / einer Zeitung durchsetzen kannst). Was du aber machen könntest: sie von deinen Vorstellungen, wofür CM steht, zu ÜBERZEUGEN. Das hast du ja auch schon vorgeschlagen mit der Diskussion. Das Überzeugen wird eben nur etwas schwierig, wenn du überhaupt nicht mehr an den Fahrrad-Touren teilnehmen möchtest. Ich glaube jedenfalls, das es nicht SO schwierig sein sollte, zu verhindern, dass von DIR ein Foto gemacht wird beim CM, dass dann auf einem sozialen Netzwerk gepostet wird. Die Website hier wird glaube ich nur sehr wenig frequentiert. Ich würde vorschlagen: du gehst trotzdem zum Fahrrad-Treffen und versuchst, die anderen zu überzeugen. Falls du das schonmal erfolglos versucht hast: Trau dich einfach noch einmal!

    Manchmal ist es auch sinnvoll, zu begründen, WARUM dieser oder jener Grundsatz bei CM sinnvoll wäre (jetzt fließen ein paar subjektive Überzeugungen von mir mit ein): zB „keine Fotos in sozialen Netzwerken“ wegen Datenschutz: Weil du nicht möchtest, dass die Regierung weiß, wofür du stehst, damit zB eine zukünftige rechtsradikale Regierung, die wegen der Vorratsdatenspeicherung alles weiß und Autofahrer-Rechte stärken möchte, dich nicht vorsorglich ins Gefängnis steckt… (ein bisschen fantasiert). Wenn du eine Abneigung ggü sozialen Netzwerken hast, dann begründe die bitte auch und sei konsequent (wenn du zB schon ein genutztes Konto bei Facebook hast, und nicht komplett darauf verzichtest, was im normalen Leben auch funktioniert, dann schalte doch einfach die Gesichtserkennung bei Facebook ab! Wenn du nicht herausfindest, wie das geht, dann sei bitte konsequent, und lösche dein Facebook-Konto. Man kann auch ohne leben. Facebook kann nur durch DEINE persönlichen Daten Geld verdienen.). „CM soll sich nicht kommerzialisieren lassen“, weil Unternehmen (normalerweise) nunmal keine moralisch-gesellschaftlich-infrastrukturell-politischen Überzeugungen haben, sondern in erster Linie NUR wirtschaftliche Interessen. „Teilen in zwei CM-Gruppen“ ist jedenfalls eine SEHR SCHLECHTE Idee. Sei bitte NOCH MEHR konstruktiv / argumentativ!
    Ich hoffe, ich konnte dir helfen!

    Grüße, neonbike

  3. Liebe Leute hier,

    ich bin seit wenigen Jahren – wenn auch nur sporadisch – bei CM Hannover dabei … und zwar gerne, mit viel Freude daran.

    Zuletzt nerven mich aber zwei Dinge sehr:

    Zum ersten, dass die Idee der CM, die auf Nicht-Steuerung bzw. Nicht-Organisation beruht zum Teil aufgeweicht wird, wenn man mitfahrenden Pressevertretern oder Fernsehteams die Lenkung des Fahrradfahrabends zum Teil überlässt: Eine (von wem eigentlich?) Pause auf dem Trammplatz, um „gute Bilder“ zu bekommen. Es kann – der Idee nach – keinen Veranstalter der CM geben und niemand sollte sich ungefragt zum Sprachrohr für alle Mitmachenden machen – finde ich.

    Noch viel mehr stört mich aber zweitens, dass man als CM-Mitmachender (ungefragt) immer mehr gefilmt und fotografiert wird, auch und vor allem seitens vieler Mitfahrender. Es kommt mir so vor, als stehe nicht das gemeinsame und gemütliche Radfahren im öffentlichen Straßenverkehr im Mittelpunkt sondern das Interesse, möglichst „tolle“ Fotos und Selfies zu machen und die wie wild in die „sozialen“ Netzwerke zu posten.

    Es gipfelte bei der Mai-CM zuletzt für mich persönlich darin, dass mich ein Nachbar am Samstag nach der CM ansprach und mir mitteilte: „Ah, du warst ja gestern auch mit deinem Kind bei der Critical Mass dabei. Ich habe euch auf Facebook gesehen.“

    Ich werde also nicht mehr mitfahren, wenn sich das nicht ändert.

    Man könnte – um etwas konstruktiv zu werden – die Problematik vielleicht hier auf diesen Seiten mal erörtern. Oder – falls genügend Leute da sind – kann sich die Critical Mass teilen. In eine Gruppe, die lieber fotografier- und filmfrei unterwegs sind, und die anderen dann in einer eigenen Gruppe.

    Vielleicht gibt es aber noch bessere Ideen und Vorschläge, wie man das Problem lösen kann …

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